Mittwoch, 22. Februar 2017

Mein Wort für 2017

Es ist zwar schon fast März, aber der Februar ging jetzt wirklich schnell vorbei, oder?

Aber noch liegen zehn unberührte wunderschöne Monate im Jahr 2017 vor uns. Und darum ist es immer noch genug Zeit, euch mein "Wort" mitzuteilen! Damit meine ich, ein Schlagwort, das über dem Jahr steht, sozusagen als Motto, als Ziel, als Begleiter.
Vor allem bei Christen in den USA habe ich das nun schon öfters gesehen oder gelesen oder miterlebt, dass sie Gott am Anfang des Jahres um ein Wort bitten, das sie dann begleiten soll. Letztes Jahr habe ich das das erste Mal ausprobiert.

Zu Beginn diesen Jahres habe ich mir darüber keine großen Gedanken gemacht und spontan fiel mir auch nichts ein. Ich war allerdings nicht traurig darüber kein "Wort" zu haben; das Wort vom letzten Jahr habe ich sogar schon vergessen, es hatte keine große Bedeutung für mich. Aber das ist auch nicht schlimm. Vielleicht begleitet mich dieses neue Wort 2017, vielleicht auch nicht. Ich habe nicht darum gebeten, dass ich ein Wort habe, es war einfach da. Jetzt liegt es bei Gott, daraus etwas zu machen :)

Plötzlich war es also in meinem Kopf: " g i v i n g  b a c k " .

Und ich schrieb es auf. Und seit dem begleitet es mich und ich überlege mir, was es konkret bedeuten kann. 
Ich möchte hier wo ich bin investieren. Seit mehr als 4 Jahren wohnen wir hier, gehen in die Kirche, bauen Freundschaften und sind so gesegnet worden. Auch wenn der Anfang holprig war, hier ist unsere erste gemeinsame Heimat. Hierher zogen wir nach unserer Hochzeit. Hier kennt uns jeder nur als Ehepaar. 

Ich habe einige Ideen, aber sie sind alle noch in Kinderschuhen. Ich bin gespannt, was in einem Jahr wachsen kann, und vielleicht kann ich dann auch mehr davon berichten :)

Zum Abschluss habe ich noch eine Frage, da ich auch noch Inspiration suche:
Wie investierst du dich in deiner Heimat und in deiner Kirche?

Love,
Anni

Samstag, 11. Februar 2017

Der schönste Tag im Leben?!

Hochzeit mit 18? Gemeinsamer Start ins Leben - So hieß mein Tagebuch im Hochzeitsforum, bei dem ich mich ein Jahr vor unserer Hochzeit, Ende 2011, angemeldet habe. Meine Hochzeitsvorbereitungen mit 18 Jahren lösten doch die ein oder andere Diskussion im Forum aus. *lach*
Mein Mann ist grade beim 4te-Musketier Charakterwochenende, daher bin ich ein paar Tage allein und ich habe die freien Abende genutzt, um mein Online-Tagebuch von damals durchzustöbern. Und was soll ich sagen, hach :) Die Vorbereitungen sind immerhin schon 5 Jahre her, da habe ich über einiges gestaunt, was ich da so geschrieben hatte und direkt nochmal selbst mitgefiebert *lach* Hier lesen ja, glaube ich, auch noch ein paar Bräute aus der Zeit von damals mit, was mich total freut.

Ich war richtig berührt davon, mich zu erinnern, mit welcher Leidenschaft ich unsere Hochzeit geplant und vorbereitet habe und wie verliebt ich in meinen damals Verlobten war. Meine Beiträge aus den Monaten vor unserer Hochzeit glühen nur so vor Vorfreude, Glück und Verliebtheit.

19jährige Anni beim Deko Ausprobieren
Ich hatte viele Ideen und beim Nachlesen in den letzten Tagen ist mir aufgefallen, wie viele Dinge dann eigentlich an unserem "schönsten Tag im Leben" so ganz anders gelaufen sind. Das fängt damit an, dass wir ganz andere Eheringe im Sinn hatten, dass uns ein paar für uns wichtige Fotomotive fehlen oder dass es mir am Hochzeitsabend nicht so gut ging und ich Kopfweh hatte und mit meinem Kleid unzufrieden war. Die Schleppe ließ sich nicht richtig hochstecken wodurch ich mich sehr eingeschränkt gefühlt habe. Und wir hatten wenig Zeit füreinander und für unsere Gäste. 
Es gibt also ein paar Dinge, die mich im Nachhinein ein bisschen traurig gestimmt haben und in meinem Tagebuch im Hochzeitsforum hatte ich auch darüber geschrieben. So habe ich dann auch erfahren, dass es nicht nur mir so ging; viele Bräute haben berichtet, dass sie nicht ganz zufrieden mit ihrer Hochzeit waren. 
Natürlich nicht! Es ist ja wohl auch kaum ein Tag mit so vielen Erwartungen beladen, wie eine Hochzeit. Der schönste Tag im Leben soll es bitte sein! Doch kaum jemand spricht darüber, wenn es eben nicht ganz so schön war. Ja, in der Tat, über kleine Pannen kann man im Nachhinein lachen. 
Aber ich denke oft nicht mit einem ungeteilten Glücksgefühl an unsere Hochzeit zurück. Es gibt Dinge, die ich heute definitiv anders machen würde oder auf die ich mehr Wert legen würde. 
Aber ist das überhaupt so wichtig? Die Hochzeit wird so verklärt und im Internet gehyped (ich bin froh, dass ich zu unserer Planungszeit Pinterest noch nicht kannte!) - da kann man ja fast nur enttäuscht werden. 

Ich wünsche mir, dass diese hohe Erwartung an Hochzeiten nicht solch einen Druck ausübt.
Ja, Heiraten ist wunderschön.
Ja, unsere Hochzeit war einer der schönsten Tage in meinem Leben - trotz allem.
Ein Jahr oder sogar länger planen wir diesen Tag minutiös und bis ins kleinste Detail. Und dann geht er so schnell vorbei. Vielleicht fallen manche von uns Frauen deshalb in ein Tief - es gibt nichts mehr zu planen, die Hochzeitshormone verschwinden. Dabei ist es doch nur ein Tag, nur der Start für ein ganzes Leben miteinander. 
Ich bin glücklich verheiratet und habe gelernt, unsere Hochzeit als Teil von uns und unserer Geschichte zu sehen. Es ist gut! Mit allen Pannen und Dingen, die ich heute anders machen würde. Ich war mit 19 noch nicht die, die ich heute bin. Natürlich würde ich heute Dinge anders machen. Das ist okay. Ich bin versöhnt mit meiner Hochzeit. Denn sie hat mir das größte Geschenk beschert: meinen Ehemann.

Bei einem Wettlauf wird nicht der Start, sondern das Ziel gefeiert. Und jeder Tag Ehe ist ein kleines Stückchen, das zum Ziel beiträgt. Jeder Tag bringt uns näher zueinander, jeder Tag gibt uns die Möglichkeit, uns zu lieben und zu ehren.

Der Grund für die Freude, das Glück und die Verliebtheit, die ich während meinen Hochzeitsvorbereitungen erlebt habe, ist doch noch da: mein Ehemann! Wir haben vor Gott zueinander ja gesagt und uns versprochen, zusammen durchs Leben zu gehen. Das ist es, worum es bei einer Hochzeit geht. Und solange beide aus vollem Herzen "Ja" sagen, ist es auf jeden Fall ein wunderschöner Tag!

Love,
Anni


Freitag, 10. Februar 2017

[10/10] Februar

Ein paar Monate gab es kein 10/10 mehr. Doch der Gedanke begleitet mich noch immer. Hier, am 10.1.16, konntet ihr mehr über meinen Ursprungsgedanken von 10/10 lesen und was es überhaupt bedeutet.
Die Kurzfassung: Wo unser Schatz ist, da ist unser Herz. Gott fordert uns in seinem Wort konkret auf, den Zehnten zu geben und großzügig zu sein, Armen, Witwen und Waisen zu helfen und auch finanzielle Unterstützung zu geben. 
Am 10. eines Monats stelle ich euch eine Organisation vor, für die ich an diesem Tag 10€ spende und vielleicht begeistert euch nicht nur die Hilfe, die die vorgestellte Organisation leistet, sondern ihr beschließt ebenfalls, 10€ (oder einen anderen Betrag) zu spenden und auf eurem Blog davon zu berichten.
Wer 10/10 auf seinem Blog integrieren möchte, ist herzlich dazu eingeladen! :)

Diesen Monat möchte ich für Amazima Minstries spenden. Vor wenigen Wochen habe ich euch von dem Buch Kisses from Katie erzählt, und wie eine 19 Jährige aus den USA nach Uganda auswandert, um dort ein Hilfswerk zu gründen.

Nun wird dort gerade eine Schule für 800 Kinder eröffnet und Gott und Katie und ihr Team tun wundervolle Dinge. Natürlich braucht man sogar in Uganda, wo die Lebenshaltungskosten gering sind, viel Geld, um eine riesige Schule zu bauen. Bildung ist der Schlüssel zu Veränderung in armen Ländern. Amazima bedeutet "Wahrheit". Die Kinder lernen dort nicht nur Rechnen und Schreiben, sondern erfahren auch die Wahrheit, dass sie es wert sind, geliebt zu werden und dass Gott sie erschaffen und gewollt hat.
Und diese Wahrheit zu kennen ist essentiell. Darum unterstütze ich diesen Monat Amazima mit 10€, und du vielleicht ja auch! :)


love,
Anni

Mittwoch, 8. Februar 2017

Buchtipp: Die Liebe ist stark

Kennst du das Gefühl: du willst das Buch gar nicht aus der Hand legen, weil du unbedingt wissen willst, wie es weiter geht; gleichzeitig willst du aber nicht, dass das Buch endet? Ich habe dieses Gefühl noch bei keinem Film erlebt und auch deshalb liebe ich Lesen so. Ich bin viel mehr beteiligt.

Meine Freundin Katharina hat mir das Buch "Die Liebe ist stark" von Francine Rivers geschenkt. Der Einband ist etwas ... speziell. Aber das kenne ich von den Büchern von Karen Kingsbury. Da habe ich mich fast geschämt, im Zug zu lesen *lach*

In dem Roman, der in den 1850er Jahren in den USA spielt, wird die Geschichte von der Prostituierten Angel erzählt. Angel wurde als achtjähriges Mädchen in die Prostitution verkauft und wächst mit dem Wissen auf, dass sie nie gewollt wurde und dass sie dazu da ist, Männern zu gehorchen und alles mit sich machen zu lassen. Natürlich trägt die kleine Kinderseele tiefste Wunden davon und Angel wird eine Frau mit einer sehr harten Schale und einem verwundeten Herzen, doch sie lässt keine Gefühle zu.
Sie arbeitet in einem Bordell an der Westküste, zur Zeit des Goldrauschs. Aufgrund ihrer Schönheit ist sie stadtbekannt und hat die teuersten Preise, doch sie wird von ihrer Zuhälterin gefangen gehalten.
Eines Tages kommt ein Mann zu ihr, der anders ist als ihre anderen Kunden. Er möchte nur reden und geht nicht auf ihre Verführungsversuche ein. Im Gegenteil, er möchte sie heiraten! Dieser Mann, ein Mann, der Jesus liebt, heißt Michael Hosea und ist überzeugt, dass Gott zu ihm gesprochen hat und Angel seine Frau werden soll. Er ist zwar stattlich und schön, doch Angel ist überzeugt, dass er verrückt ist und nicht anders als die anderen Männer. Sie weist ihn mehrmals ab und kränkt ihn schließlich so tief, dass Michael frustriert resigniert.
Allerdings Gott hört nicht auf, zu Michael zu sprechen und reist erneut zu dem Bordell, wo die schöne aber gleichgültige Prostituierte arbeitet. Angel ist nach einem Selbstmordversuch halbtot, als Michael sie aus dem Bordell befreit. Den Heiratsantrag beantwortet sie diesmal mit: "Warum nicht?" und nutzt die Chance als Flucht aus ihrem alten Leben.
Doch die jahrelange Gefangenschaft und der Missbrauch haben ihre Spuren in der jungen Frau hinterlassen. Ob diese Ehe Bestand hat, dürft ihr nun gerne selbst herausfinden.


Du hast es vielleicht schon gemerkt, Rivers schreibt die Geschichte von dem alttestamentlichen Propheten Hosea neu, ein Buch der Bibel wird so greifbarer und zum Leben erweckt.
Francine Rivers schreibt sehr ausschmückend und anregend, manchmal scheint die Geschichte etwas gezogen, am Ende ist es dann durch Zeitsprünge aber viel zu schnell vorbei. Ich habe um Angel gebangt, wollte sie schütteln, dass sie endlich Michaels tiefe Liebe zu ihr versteht. Habe mich selbst fast in diesen geduldigen Mann verliebt. 426 Seiten lang kann man die Liebesgeschichte von Angel und Michael, aber auch von Gott zu uns Menschen miterleben. Ich liebe Bücher, die bei mir den Wunsch wecken, näher an Gottes Herz zu leben, und das tut dieser Roman definitiv!

Was liest du gerade?

Love,
Anni


Samstag, 4. Februar 2017

Postkarten aus Uganda

Meine Lieben,

es folgt ein kleines Update zum Muskathlon im Oktober 2017 in Indonesien. :)

Unsere Flüge sind gebucht und insgesamt haben wir bis jetzt sechs Anmeldungen aus Deutschland, was uns sehr freut. Aber natürlich ist da noch Potential!
Da die Flüge auf die kleine Insel, wo der Muskathlon stattfinden wird, limitiert sind und im Voraus gebucht werden müssen, ist eine zeitnahe Anmeldung sinnvoll. Falls du es dir also überlegst......was hindert dich? Triff eine mutige Entscheidung! :)
Tobias und ich sind in der Projektleitung dabei, falls du also teilnehmen möchtest, werden wir deine Ansprechpartner sein :)


Mein Spendenbarometer ist noch nicht besonders hoch, aber ich habe ein paar Ideen zum Fundraising und hoffe, dass viele Patenschaften abgeschlossen werden.
Beispielsweise habe ich für euch eeeeendlich mal die Postkarten mit Motiven aus Uganda in mein Dawanda-Lädchen gepackt. Ihr könnt in meinem Dawanda Laden neben Gehäkeltem und Gestricktem nun auch Postkarten und Kühlschrankmagnete kaufen. Der komplette Erlös geht in mein Muskathlon Kässle für Indonesien :)



Schaut doch mal bei Dawanda vorbei. Wenn ihr keinen Account habt könnt ihr aber auch einfach hier kommentieren ;D

Love,
Anni

Spenden für den Muskathlon ist hier möglich

Freitag, 3. Februar 2017

#festefeiern Nr. 1: Mein 24. Geburtstag


Ausnahmsweise feierte ich meinen Geburtstag. Denn ich wurde während einem Schneesturm im Advent geboren, und im Advent haben nicht viele Zeit zum Geburtstag feiern. Und darum habe ich beschlossen, meinen Geburtstag in den Januar zu verschieben und meinen Geburtstag am 2. Advent nur zu zweit mit meinem Mann draußen im Schwarzwald und auf dem Weihnachtsmarkt verbracht.

Inspiration habe ich letztes Jahr bei Lenas und Rehs Geburtstagspost gefunden. Sie wurden beide 30 und haben darüber gebloggt und mir so Lust darauf gemacht einen schönen Freundinnentag zu gestalten.
Der Zeitpunkt wurde also auf den Januar verschoben, über einen Monat nach meinem tatsächlichen Geburtstag. Das war zwar erstmal komisch, aber eigentlich ja total egal oder? :)
Wen ich dabei haben wollte, war mir schnell klar und das Datum Mitte Januar tatsächlich gut gewählt, denn fast alle konnten trotz recht kurzfristiger Einladung kommen.

Die Einladungen habe ich gestaltet und persönlich verteilt - für mich viel schöner als per WhatsApp oder Email.
Dann habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich den Tag füllen will. Ich habe mich für ein gemeinsames Frühstück am Samstag Morgen entschieden. Außerdem wollte ich Raum lassen um Gott die Ehre zu geben, dafür, dass er mir schon 24 Jahre geschenkt hat, aber auch dafür, dass er mir alle meine lieben Freundinnen geschenkt hat und sie auch in ihrem Leben beschenkt. Und da ich in den letzten Jahren meine kreative Ader entdeckt habe und das mit meiner neuen Heimat hier verbinde, wollte ich auch das ein bisschen mit einfließen lassen.

Meine Schwester kam schon am Freitag und half mir bei den letzten Vorbereitungen: Tisch ausziehen (ja, wir setzen beide Platten ein), Teller schleppen, Meerschweinchen ausquartieren, Sofa umstellen. Wir schafften Platz und Raum für das wesentliche: Gemeinschaft.

Für jede Frau hatte ich bereits am Vormittag ein kleines Tütchen gefüllt mit schönen Dingen: eine Kerze, Tee, eine kleine Schokolade und eine Karte mit all den Dingen darauf, die ich an ihr schätze und in ihr sehe.

Nach dem leckeren Frühstück räumten wir schnell gemeinsam den Tisch ab und ich durfte Geschenke auspacken. Und wie ich beschenkt wurde! Lustigerweise hatte ich gar nicht wirklich mit Geschenken gerechnet, da mein Geburtstag ja schon so lange her war. *lach*
Einige zitterten nun schon vor meinem "kreativen Anschlag" ;) Meine Idee war, dass auch meine Freundinnen beschenkt werden sollten. Ich packte mein gesamtes Bastelmaterial aus und bat jede, einen Vers zu gestalten, der am Schluss eine andere Frau ermutigen sollte. Wer den gestalteten Vers kriegen sollte, losten wir am Schluss aus.
Ich bekam sogar zwei Ermutigungen: das runde Bild mit Psalm 72, 18-19 gestaltete meine Freundin Anika für mich, das rechte Lettering brachte meine Freundin Ruth mir als Geschenk mit!

Leider habe ich beim Frühstück selbst und auch danach keine Fotos gemacht. Typisch ich. Aber ich habe genossen und im Moment gelebt. Da denke ich nicht an Fotos :)

Aber wisst ihr was: Theoretisch kann ich meinen Geburtstag dieses Jahr ja nochmal feiern :)
Wie feiert ihr euren Geburtstag?
Love, Anni