Mittwoch, 26. Oktober 2016

Wer is(s)t schon gern normal?

5kg Gemüse haben wir gerettet. 5kg Gemüse, das sonst einfach weggeschmissen werden würde, und zwar nur, weil es nicht einer gewissen Norm entspricht.

In Uganda und in anderen Teilen der Welt, auch vieeeel näher als in Uganda, hungern Menschen und manche verhungern sogar. Wie können wir uns anmaßen kiloweise Lebensmittel einfach zu entsorgen, weil sie nicht hübsch genug sind?!
Also habe ich mich auf etwas eingelassen: ich habe eine Gemüseretterbox bestellt! Und Schönheit liegt bekanntlich auch im Auge des Betrachters. Diese lächelnde (krumme) Gurke aus meiner Etepetete Gemüsebox fand ich nämlich sogar sehr schön.
Zusammen mit der krummen Gurke kamen hier zwei kleine Kürbisse, eine Rote Beete, bei der ich beim besten Willen nicht erkennen kann, warum sie aussortiert wurde, Pastinaken und lustige Karotten uvm. Achtung, auf den Bildern ist nicht alles abgebildet, was in meiner Gemüsekiste drin war! Insgesamt waren es nämlich 5kg, geliefert mit DHL und gut verpackt.

Mit 20€ ist die Box sicher kein Schnäppchen, aber es handelt sich um hochwertiges Biogemüse und der Versand ist kostenlos.
Und wer kann dieser farbenfrohen Vitaminpracht schon widerstehen?


In diesem kurzen Clip wird anhand eindrücklicher Zahlen vermittelt, warum die Gemüseretterbox so wichtig ist:




Bitte entschuldigt die Bilder. Ich bin kein Foodblogger und werde es auch nicht. Ich wollte euch, trotz suboptimalem Licht, aber trotzdem gerne das Gemüse fotografieren und auch die leckere RoteBeeteKarottenPastinakenPfanne, die ich uns gekocht habe :)

Probiert es doch auch einmal! Ich finde das Konzept der Gemüseretterbox klasse. Wie oft die Box kommen soll kann man individuell festlegen. Ihr könnt die Box nach 2x Liefern auch jederzeit abbestellen, falls es nicht gut passt.

Habt ihr euch schon mal Lebensmittel liefern lassen? Die Etepetete Box ist ja nicht die einzige ihrer Art, nur dass es sich um "gerettete Lebensmittel" handelt, ist besonders.

Love,
Anni


Dienstag, 25. Oktober 2016

Bald schon ist Weihnachten...

... Kribbeln im Bauch.
Bald schon ist Weihnachten,
freust du dich auch?

So beginnt ein tolles Kinderlied. Und es sind zwar noch knapp zwei Monate bis Weihnachten, aber wir alle wissen ja, dass Weihnachten immer schneller da ist, als gedacht!

Dies soll auch nur eine klitzekleine Erinnerung sein, dass es bald Zeit ist, Weihnachtspäckchen für diverse Aktionen wie Weihnachten im SchuhkartonWeihnachtsfreude und andere zu packen! Und auch wenn du ein Compassion Patenkind hast solltest du spätestens im November die Weihnachtspost abschicken.

Ich war schon fleißig :) mit nicht mehr als dem Inhalt des Einkaufswagen (Kosten ca. 15-20€, 3€ Portokosten) auf dem Bild kann man eine Familie in Osteuropa sehr glücklich machen.
Wem machst du dieses Jahr eine besondere Weihnachtsfreude?
Love,
Anni

Freitag, 14. Oktober 2016

Signs of Hope - Open Doors

Wenn meine Kirche die Zielscheibe von Anschlägen wäre...
Wenn eine Bibel zu besitzen ein Verbrechen wäre...
Wenn Lobpreis zu singen lebensgefährlich wäre...
Wenn mein Leben bedroht werden würde...
Wenn meine Kinder benachteiligt werden würden...
Wenn mein Ehemann ermordet werden würde...
... würde ich Jesus folgen?
Oder würde ich ihn verleugnen?

Diese Fragen gehen durch meinen Kopf, als ich das folgende Video von Open Doors anschaue:


Wenn es um Leben und Tod geht, wie werde ich wählen?

Ich unterschätze das Video! Nebenbei mache ich mir einen Tee. Welche Tasse darf es heute sein? Kann mich nicht zwischen den Teesorten entscheiden. Andere wären froh, wenn sie überhaupt Wasser hätten... Erinnerungen an Uganda...
Im Video sagt Mia Friesen, in der christlichen Szene bekannt als Sängerin der Outbreakband, dass sie gefragt wurde, ob sie nach Nigeria gehen möchte, um den Menschen dort Mut zu machen. Ich denke, das geht doch gar nicht! Wir haben keine Ahnung von deren Leben! Wir wissen nicht, was Lebensangst bedeutet! Wie sollen wir die verfolgten Christen ermutigen, wenn sie doch so viel mutiger sind als wir?!
Aber ich werde durch den Film aufgerüttelt: Meine Worte und mein Gebet haben eine enorme Bedeutung für die verfolgten Christen! Gefühlschaos herrscht. Ich bin geschockt und wütend über die Aufnahmen im Video. Bitte nehmt euch die Zeit und schaut es an. Es hat mich zutiefst erschüttert. 
Mein Tee ist fertig. Ich nehme meine Tasse und durch einen Tränenschleier lese ich ein einziges Wort: gesegnet. Ich. bin. gesegnet. Ich darf mich an meinem Leben freuen und ich habe "Glück", dass ich in Deutschland geboren bin. Sicher, auch hier gibt es Probleme. Aber ich leben nicht in ständiger Angst um mein Leben. Mir! Geht! Es! Gut! Und plötzlich verstehe ich: Ich habe nicht die Wahl zwischen Leben und Tod. Meine Wahl ist die Wahl zwischen Leben und Leben! Klammere ich mich an mein Leben auf der Erde oder entscheide ich mich für das ewige Leben? Oh, ich möchte mich für das ewige Leben bei unserem Herrn entscheiden! Die Ewigkeit beginnt jetzt schon, hier auf der Erde und wir dürfen unser Leben genießen, es feiern und gestalten und genießen und lieben, aber wenn unsere Zeit auf der Erde vorbei ist werden wir bei IHM weiterleben. Über den Zeitpunkt bestimme aber nicht ich. 
Unsere Geschwister in Nigeria und überall sonst auf der Welt sind ebenfalls gesegnet. AUCH im Tod. Denn sie leben ewig beim Vater. Das ist kein Trost und das Loch, das ein Familienvater, ein Kind oder jeder andere Mensch hinterlässt ist nicht zu schließen. Aber wir sind gesegnet. Und geliebt. Und wir dürfen Leben. Die Entscheidung für Jesus ist immer Entscheidung für LEBEN. 

In den letzten Wochen umgibt mich dieser Vers: 

Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein. 1. Mose 12,1

Ich bin gesegnet. Und ich darf ein Segen sein. Für verfolgte Christen. Für meine Nachbarin. Für meine Arbeitskollegin. Für die Oma im Supermarkt. Für ... (beliebigen Namen einsetzen)

Übrigens. Wenn du OpenDoors unterstützen willst, dann schau dich doch mal auf deren Internetseite um. Und übrigens. :) Es gibt nächstes Jahr auch zwei Muskathlons für Open Doors! Einen im Libanon und einen in Sri Lanka! Das ist deine Chance!?
Love, 
Anni

PS: Mia Friesen, du mutige Frau! Ich danke dir, dass du in Nigeria warst, dass du die Menschen dort und die Menschen hier(!) ermutigst. Du bist ein Vorbild. Du bist besonders! Du bist außergewöhnlich! Du bist so geliebt! Du bist nicht besonderer oder außergewöhnlicher oder geliebter als andere, aber du bist gesegnet und wirst zum Segen! Ich danke dir! Danke, dass du zum Vorbild für viele wirst und dass du deine Gaben und Geschenke einsetzt. 






Donnerstag, 13. Oktober 2016

Du kannst die Welt verändern!

Es ist ein grauer Oktobertag. Genau wie ich es mag: neblig, draußen kalt und drinnen warm, Kerzenlicht... ich mag den Herbst. Aber ich weiß, dass viele Menschen das anders sehen als ich und spätestens wenn es regnet sacken die Mundwinkel noch weiter nach unten! (Während ich die Gummistiefel auspacke... ;) ) Wir spüren das fehlende Sonnenlicht und Vitamin D.

Ich weiß ja nicht, wie es bei dir ist!? Aber ich sage dir was: du kannst heute ein bisschen Licht in die Dunkelheit bringen! Du kannst heute einen Hoffnungsschimmer für ein Kind in Armut aufleuchten lassen! 
DU KANNST DIE WELT VERÄNDERN! (Zumindest die Welt eines Kindes!)
Du kannst...
... eine Patenschaft bei Compassion übernehmen!
... dich für den Muskathlon anmelden!
... Handschuhe stricken und verschenken!
... einen Passanten mit Mundwinkeln-im-Keller freundlich anlächeln und einen schönen Tag wünschen!
... eine Kerze ins Fenster stellen!
... wie bringst DU Licht in die Welt?


Love,
Anni

Dienstag, 11. Oktober 2016

Es gibt immer was zu feiern!

Diesen Satz sagte meine Freundin Andrea neulich zu mir, als wir uns zufällig bei Aldi trafen.
Und darum beschloss ich - ganz inspiriert - dass der Abend etwas besonderes werden sollte:


Wir haben zwar darauf angestossen, dass ich eine Arbeitsstelle gefunden habe... aber Andrea hat Recht, finde ich!  
Es gibt IMMER was zu feiern! :)

Bitte, erinnere dich heute daran, wie gut es dir geht. Denke an all die Dinge, mit denen du beschenkt bist und an all deine Lieben, mit denen du gesegnet bist. Und dann freu dich darüber und wenn du magst, dann feiere deinen Segen! 

Und nicht vergessen zu teilen! :)

Love,
Anni


Sonntag, 9. Oktober 2016

#unterwegs

Uns tut es so gut, ab und zu ein Wochenende in der Natur zu verbringen. Meine Wanderlust habe ich erst dank Tobias entdeckt und nun ist das Wandern oder auch Spazieren durch die Natur unser gemeinsames Hobby. Wir wandern nicht nur, wir tauschen uns aus, träumen, reden mit Gott und staunen über seine Schöpfung, vespern, sehen die schönsten Ausblicke über Täler und sanfte Weiden, Hügel, Berge, Gipfelkreuze, haben amüsante Begegnungen mit Kühen und anderen Tieren, ruhen aus... und wir genießen die Zeit miteinander ohne Ablenkung. 
Da wir schon viele schöne Stellen entdeckt haben, zu zweit, zu viert, zu fünft... möchte ich dich teilhaben lassen, denn es muss nicht immer eine weite Flugreise sein, um Erholung zu finden :)



Auch im August waren wir #unterwegs! Und zwar ganz in unserer Nähe!
Den Schwarzwald sehen wir vom Küchenfenster aus und regelmäßig zieht es uns dort hin.
Schon den dritten August haben wir uns irgendwo im Schwarzwald zusammen mit den Eltern von Tobias getroffen, um miteinander unterwegs zu sein.

Meistens machen wir nur Tagestouren, mit den Schwiegereltern waren wir aber das ganze Wochenende unterwegs und haben uns die Triberger Region ausgesucht. Wir waren spät dran mit unserer Buchung, die Wochenenden sind auf den schönen Hütten schon monatelang ausgebucht.
Wir haben aber doch noch eine tolle Pension gefunden, und zwar den Berghof in Gremmelsbach.


Gasthof Berghof, Gremmelsbach, Schloss- und Rappenfelsen
Der Gasthof Berghof ist nett ausgestattet. Schon vor dem Frühstück hüpften wir in den Naturpool, ein guter Start in den Tag. Das Frühstück war vielseitig und gut, es lohnt sich aber früh zu kommen. Alles, was man sich für ein traditionelles (nichtveganes) Frühstück wünscht, bekommt man am Buffet.
Vom Berghof aus haben wir eine kleine Wanderung unternommen und zwar zum Schloss- und Rappenfelsen. Hier hatten wir eine wunderbare Aussicht über das Gutachtal. Der naturbelassene Felsen ist ein majestätischer Aussichtspunkt. Ich hätte den ganzen Tag da oben sitzen können :)





Triberg
Mit dem Auto ist man in wenigen Minuten in Triberg, einem schönen Städtchen, u.a. mit der größten Kuckucksuhr der Welt und Deutschlands höchsten Wasserfällen. Um einen ganzen Tag in Triberg zu verbringen sind meinem Geschmack nach zu viele Touristen unterwegs, aber es ist schön, es mal gesehen zu haben.
In der Konditorei Krachenfels haben wir einen leckeren Zwischenstop gemacht. Die Kugel Eis kostet hier nur 70 Cent und das Eis schmeckte sehr gut, auch sonst bekommt man alles, was man von einer guten Konditorei erwartet.



Reinertonishof, Donauquelle, Günterfelsen
Von Triberg aus fuhren wir mit dem Auto Richtung Schönwald. So fanden wir zufällig den Reinertonishof, einen tollen Ponyhof mit Ferienwohnung, wo wir feine Flammkuchen aßen. Immer der Sonne nach fuhren wir weiter und landeten, wieder zufällig, dank ausgeprägtem Entdeckersinn von Schwiegerpapa und mir, an der Donauquelle. Wir merkten zwar erst am Ende, dass wir dort waren, aber so spektakulär ist die Donauquelle auch nicht :) Der Kolmenhof, der direkt dort liegt, hat uns jedoch großartig bewirtet. Auch hier kann man Zimmer buchen und das Restaurant verfügt über ein Kinderspielzimmer und eine schöne Außenanlage mit Spielplatz.
Wir haben am Kolmenhof geparkt und sind über den beeindruckenden Günterfelsen (leider mitten im Wald und ohne Aussicht) zum Aussichtsturm Brend gelaufen. Hier wurden wir mit wunderschönem Ausblick belohnt und 3/4 von uns entschieden sich für einen Mittagsschlaf auf der sonnigen Wiese, bevor wir die Heimreise antraten.

Die Triberger Region hat uns gut gefallen, nächstes Jahr wollen wir evtl. an eine ähnliche Stelle. Außer wir entdecken bis dahin eine andere Perle des Schwarzwaldes :)

Wollt ihr mehr Unterwegs-Posts? War schon mal jemand im Schwarzwald im Urlaub oder kommt auch von hier?

Love, Anni











Dienstag, 4. Oktober 2016

Steh auf & Komm **Verlosung**

Meine lieben Freundinnen!

Ich habe euch hier von meiner Dornröschen-Revolution berichtet. Und merke, dass ich immer wieder einnicke... gut, wenn wir uns gegenseitig erinnern, aufzustehen und zu Jesus zu laufen. Am besten gemeinsam.

Vielleicht kommt dir jetzt jemand in den Sinn, der eine Ermutigung braucht. Deine Schwester, deine Schulfreundin, deine Nachbarin, die Frau aus der Gemeinde, die immer allein ganz hinten sitzt und mit niemandem spricht, ... ? Ermutige sie und erinnere sie daran, aufzustehen und zu Jesus zu kommen. Nimm sie an die Hand und geh mit ihr. Und beim nächsten Mal, erinnert sie dich dann wieder.

Ich will euch helfen, Ermutigungen und Liebe zu verteilen und darum möchte ich einer von euch ein Bible Art Journaling Postkartenbuch schenken.
Ich habe auf Instagram berichtet, dass ich bei einem Wettbewerb mitmache und mein Bibleartjournaling zu Hoheslied 2,10 einschicke. Im Post zur Dornröschen-Revolution habe ich es euch auch gezeigt. Nun ja. Es ist drin, im Postkartenbuch!! Wow, ich hab mich so gefreut. Und ich habe 3 Exemplare erhalten. Und eins möchte ich an euch weitergeben :)

Unter allen Kommentaren, die bis zum 20.10.2016 hier geschrieben werden, lose ich aus :) 
Schreibt mir doch gerne, wen ihr ermutigen wollt.
Oder schreibt mir, was ihr gerne in Zukunft hier lesen wollt.

Love,
Anni